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The Black Angels: Passover (Light in T / Cargo)
Das Ende des Sommers kam fr�h; vor allem f�r mich. Mit dem Kauf des Albums der US-amerikanischen Band The Black Angels aus Texas n�mlich. Denn immerzu regnet es auf dieser Platte, die Welt tanzt auf Messers Schneide und wir alle einen fr�hlichen Todesreigen.
Geplagt von Real-Horror-Szenarien k�mpft sich der S�nger durch eine Kulisse aus Zerst�rung und Todesangst, getragen von dr�hnenden Gitarren, die nicht selten an die Live-Eskapaden der Doors oder auch an die Zeitgenossen Autolux erinnern. Das Ganze klingt auf sch�ne Weise grauenvoll, nach und nach erschlie�en sich die schwierigen Songs und erzeugen eine hermetische Atmosph�re, aus der es kein Ausbrechen gibt, bis man letztendlich nach fast einer Stunde Spielzeit (inklusive eines Hidden-Track) als Gel�uterter entlassen wird.
Und dann, wenn man gestorben und wieder auferstanden, der erste vietnamesische Krieg �ber einen hereingebrochen und man von Bluthunden gejagt worden ist, wei� man, dass The Black Angels immer schon da waren, um �ber einen zu wachen. Um zu beobachten und einem aus der Seele zu sprechen. Denn bei aller Schwarzmalerei, die Erl�sung steckt auf �Passover� auch irgendwo versteckt; irgendwo ist den meskalinverseuchten Au�enbezirken von Austin, Texas. Zwischen Sex, an den man sich nicht erinnern kann, und dem morgendlichen Kater.