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Amanda Palmer, Szene Wien, 20.10.08
Da gibt es die melancholische Seite mit klassisch angehauchten Balladen (tw. mit Geige/Cello); ihre Dresden Dolls – Vergangenheit genauso, wie die politische ("Seeräuber Jenny") oder ihre fröhliche ("I Google You", eine spaßige Fragerunde, und ein "Coin - Operated Boy" bei dem sich Amanda & das "Danger Ensemble" darüber lustig machen, dass dieses bei uns als Marmeladenwerbung fungiert).
Gegen Ende Berührendes ("Have To Drive", "Half Jack"), sowie eine weitere Seite Amandas, wo hemmungslos der Blödelei gefrönt wird (Rihannas "Umbrella" als "Playback - Performance" mit Regenschirm - Choreographie und Bühnenregen).
Im Zugabenblock schließlich das Obskure und Verrückte in Form zahlreicher Covers ("Creep", "Ein Stuhl in der Hölle", "Living On A Prayer" & "Hallelujah"). Fazit: Ein alle Sinne ansprechendes, rund 150-minütiges Konzert mit unzähligen Highlights, das noch lange in Erinnerung bleiben wird, und bei dem man dabei gewesen sein muss!