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Café Malaria
Das Entstehungsjahr 1982 macht Niki Lists Erstling zu einem stilisierten, aber auch authentischen Zeitdokument der Wiener Jugendkultur der 80er. Im kühlen Neonlicht verdichtet er die ansässige Subkultur in skurrilen Metaphern und blanker Direktheit. Linke Aktivisten, Föhnwellen-Popper und New-Wave-Punks geben sich die Klinke in die Hand. Allen Freunden des Retro-Charmes könnten angesichts dieses Films die 80er übel im Hals stecken bleiben, gleichzeitig kann man sich hier aber aus einem reichhaltigen Repertoire an Mode- und Tanzstilen bedienen und die lässigen Leute, die in „Müllers Büro“ im Hintergrund abhängen, endlich genauer betrachten. 100% authentisch auch der NDW-Soundtrack aus Minisex, Viele Bunte Autos und Karl Gott.
Regie: Niki List
Hersteller: Kinowelt