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Amerikana
Unter den Dogma-Filmen, zu denen dieses Werk aus dem Jahre 2001 zählt, gilt er als vergleichsweise leicht verdaulich. „Amerikana“ verträgt sich weitgehend auch mit traditionellen Vorstellungen der Filmästhetik. Im Grunde entspinnt Merendino ein klassisches Roadmovie über zwei durch eine Hassliebe verbundene Freunde, die auf einer Vespa die USA durchqueren. Ihr Treibstoff ist die Leidenschaft, doch während der eine eine unglücklichen Liebe hinter sich lassen möchte, hofft der andere in Los Angeles, dem Ziel ihrer Reise, Erfolg als Musiker zu haben. Quasi im Vorüberziehen fängt der Film ein, was die Darstellung Amerikas in den Medien nicht zu zeigen wagt: dünn besiedelte Landstriche beeindruckender Schönheit, aber auch jene verlorenen Seelen, die sich genau hier ihrer Perspektivenlosigkeit ausgeliefert fühlen.
Regie: James Merendino
(Cine Plus)