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Black Cadillac
Mit der Floskel „Nach einer wahren Begebenheit“ bemüht sich die DVD-Hülle recht vordergründig um unsere Aufmerksamkeit. Und tatsächlich berichtet Regisseur und Autor Randy Quaid, sonst bekannt als Schauspieler (zuletzt: „Goyas Geister“, „Brokeback Mountain“), im Regiekommentar, vom Bruder eines plump angeflirteten Mädchens verfolgt worden zu sein. Ehrlich kein berauschender Ausgangsstoff für einen Film, aber Erklärung genug dafür, dass vom Plot von „Black Cadillac” keine eleganten Höhenflüge zu erwarten sind.
Nichtsdestotrotz häkelt sich aus dem simplen Szenario ein spannender Straßenthriller in dem der sündenbeladene, europäische Edelflitzer (Saab 900 X) gegen die amerikanische Inbrunst auf vier Rädern (Cadillac Eldorado 1957) anritt. Im Stile von Spielbergs „Duell“ macht sich Quaid die Paranoia hervorrufende Atmosphäre der einsamen Landstraße zunutze, um die etwas abgehobenen Teenager Scott, Robby und C. J. aus der emotionalen Reserve zu locken. Ein Film für Drängler, Schneider, Rechtsüberholer und alle Freunde der Lichthupe.
Regie: Randy Quaid
(Koch Media)