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Poison
Haynes’ Erstling ist ein konzeptionell frecher und stilistisch kühner Einstand. Inspiriert von Jean Genet, erzählt der Regisseur drei Storys über Außenseiter, Sex und Gewalt. „Hero“: Der 7 - jährige Richie erschießt seinen Vater, Details erfährt man im Stile einer TV-Doku; „Horror“ ist eine Hommage an die Sci - Fi - Thriller der 50er. Und „Homo“ basiert auf Genets „Tagebuch eines Diebes“. „Poison“ – die Geburt des „New Queer Cinema“, extrem sinnlich und beunruhigend zugleich: eine unerbittliche Vision fiebriger Dunkelheit.
Regie: Todd Haynes
(Alamode)