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Schwarze Schafe
In fünf inhaltlich kaum bis gar nicht miteinander verwobenen Episoden entwickelt der Film, der ohne Fördermittel entstanden ist, ein von unangenehmen Augenzwinkern durchzogenes Berliner Panorama aus unterschiedlichsten Figuren, die durch die deutsche Hauptstadt treiben und hauptsächlich die Tatsache eint, das wieder mal das Geld knapp ist.
So treffen wir auf allerlei klischeebeladene Gestalten, deren wohl humoristisch gemeinte überzeichnete Darstellung durch den Film selbst zum Klischee gerinnt, vom schwulen Slackerpärchen über verzweifelte Satanisten in Opfernot, ein ehemaliges Handmodel hin zu drei jungen Türken auf der Suche nach Sex. Einzig die durchwegs überzeugenden Darsteller retten, was zu retten ist. (4/10)
Regie: Oliver Rhis
Label: Eurovideo