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Futurama - Bender´s Game
"Bender’s Game" ist das dritte dieser Abenteuer und wie nicht anders zu erwarten ein ebenso anspielungsreicher wie abgedrehter Reigen rund um eine künstliche Treibstoffknappheit, Aggressionstherapie und gefährliche Rollenspiele.
Während die zwanghafte Identifikation mit seinem "Dungeons & Dragon" - Charakter Titanius Angelsmith bei Bender zu einem Realitätsverlust und schließlich zur Einweisung in ein Institut für geistesgestörte Roboter führt, muss Leela ein Schockhalsband tragen, um ihre niedrige Aggressionsschwelle in den Griff zu bekommen. Und auch Professor Farnsworth hat sich einer Herausforderung zu stellen: Aus reiner Profitgier lässt Mom, die verbitterte Chefin von Mom's Friendly Robot Company, die Treibstoffpreise durch künstliche Verknappung dunkler Materie explodieren. Doch in den schmerzvollen Erinnerungen an die enttäuschte Liebe zu ihr findet der Professor eine Möglichkeit, wie er Moms Pläne durchkreuzen kann. Das fulminante Finale steigt schließlich in einer Zwischenwelt aus Realität und Fantasie, in der die Teletubbies ebenso Platz haben wie Verweise auf "Herr der Ringe" und "Krieg der Sterne".
Nichtsdestotrotz: Der Gesamteindruck ist ein klein wenig durchwachsen, an die humoristische Dichte anderer Geschichten aus dem Neu New York des 31. Jahrhunderts kommt "Bender’s Game" nämlich nur selten heran. (6/10)
Regie: Dwayne Carey-Hill
Label: 20th Century Fox