|
|
||
Filmreigen am Lido
"Baaria", die autobiografisch gefärbte Komödie des italienischen Regisseurs Giuseppe Tornatore, eröffnet die diesjährigen Filmfestspiele von Venedig. Gemeinsam mit weiteren 23 Filmen wird der Film im diesjährigen Wettbewerb unter dem Vorsitz von Ang Lee um den Goldenen Löwen rittern. Aus den USA begeben sich Tom Fords Drama »A Single Man« mit Colin Firth und Julianne Moore, Todd Solondzs Tragikomödie "Life During Wartime", Michael Moores satirische Abrechnung mit den Verursachern der Finanzkrise "Capitalism: A Love Story" und George A. Romeros neuester Zombie-Schocker "Survival Of The Dead" ins Rennen.
Gespannt darf man auch auf John Hillcoats Cormac-McCarthy-Adaption "The Road" mit Charlize Theron, Viggo Mortensen und Robert Duvall sein, die einem Vater und seinem Sohn auf ihrer Reise durch eine postapokalyptische Welt folgt. Des weiteren im Wettbewerb vertreten sind die neuesten Arbeiten von Patrice Chéreau, Claire Denis, Jacques Rivette und Fatih Akin sowie der Österreicherin Jessica Hausner, die in "Lourdes" eine gelähmte Frau auf Pilgerreise in den französischen Wallfahrtsort schickt. Werner Herzog präsentiert sein Remake von Abel Ferraras "Bad Lieutenant" mit Nicolas Cage, während Ferrara selbst sein Stadtporträt "Napoli Napoli Napoli" außerhalb des Wettbewerbs vorstellt.
Ebenfalls außer Konkurrenz zu sehen sind Steven Soderberghs Thriller "The Informant" mit Matt Damon (Bild), die Kriegssatire "The Men Who Stare At Goats" von Grant Heslov, die sich mit paranormalen Anstrengungen der US-Armee befasst, Oliver Stones Dokumentarfilm über Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez, "South Of The Border", sowie die Fortsetzung des spanischen Erfolgshorrors "[Rec 2]" von Jaume Balagueró und Paco Plaza.