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Berlinale 2010
Asien ist auf der diesjährigen Berlinale stark vertreten. Neben dem Eröffnungsfilm (Bild), der die Geschichte eines Soldaten, der 1949 vor den Truppen Mao Tse Tungs nach Taiwan fliehen muss, erzählt, kommt mit "Otouto" des Japaners Yoji Yamada auch der Abschlussfilm aus Fernost. Der chinesische Regisseur Zhang Yimou tritt mit "San qiang pai an jing qi", einem Remake von "Blood Simple" der Coen - Brüder, im Wettbewerb an, ebenso wie der japanische Altmeister Koji Wakamatsu mit "Caterpillar". Insgesamt rittern dieses Jahr 26 Filme unter Jury - Präsident Werner Herzog um den Goldenen Bären. Darunter befinden sich "The Ghost Writer" von Roman Polanski, Thomas Vinterbergs Romanverfilmung "Submarino" oder "The Killer Inside Me" von Michael Winterbottom, in welchem Casey Afflek an der Seite von Jessica Alba und Kate Hudson einen mörderischen texanischen Sheriff mimt.
In Rob Epsteins "Howl" schlüpft James Franco in die Rolle des Beat - Poeten Allen Ginsberg, während sich in der Indie - Komödie "Greenberg" Ben Stiller als Neo - Arbeitsloser in L.A. durchschlägt. Ebenfalls vertreten ist Oskar Röhler mit "Jud süß – Film ohne Gewissen", in welchem Tobias Moretti den Schauspieler Ferdinand Marian gibt, der 1940 die Hauptrolle in Veit Harlans gleichnamigem NS - Propagandafilm übernahm. Mit "Der Räuber" von Benjamin Heisenberg und "Na Putu" der Bosnierin Jasmila Zbanic sind zwei weitere Filme mit österreichischer Beteiligung im Berlinale - Wettbewerb vertreten. Außer Konkurrenz laufen Martin Scorseses Thriller "Shutter Island" und "The Kids Are All Right" von Lisa Cholodenko mit Julianne Moore, Annette Benning und Mark Ruffalo. Daneben gibt es im Berlinale - Special aktuelle Arbeiten ebenso wie historische Werke zu entdecken, und die Sektion Panorama bringt einen Einblick in das zeitgenössische Weltkino - Schaffen.