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Tim Burtons Filme
Nach einer Reihe von Kurzfilmen dreht Tim Burton 1985 seinen ersten Langfilm: „Pee Wee’s Big Adventure“. Mit der Geisterkomödie „Beetlejuice“ (1988) schafft er den Durchbruch, was ihm 1989 die Regie von „Batman“ ermöglicht, wobei sich Burton auf die düsteren Comics Bob Kanes besinnt. Der Film wird ein großer Kassenerfolg und reanimiert das Genre des Superheldenfilms.
1992 dreht er mit „Batman Returns“ ein Sequel. Dazwischen erfolgt 1990 mit dem Märchen vom naiven „Edward Scissorhands“ die erste Zusammenarbeit zwischen Tim Burton und Johnny Depp. 1994 folgt „Ed Wood“, wieder mit Depp in der Hauptrolle – eine liebevolle Hommage in schwarzweiß an den gleichnamigen B-Picture-Regisseur und Bruder im Geiste. Einen weiteren Ausflug ins Trash-Milieu unternimmt Burton 1996 mit dem zynischen, von zahlreichen Stars bevölkerten, Science-Fiction-Film „Mars Attacks“.
„Sleepy Hollow“ (1999) stellt in Anlehnung an Washington Irvings Geschichte vom kopflosen Reiter ein Stück Gothic Horror als Kampf zwischen Ratio und Emotion dar. 2001 adaptiert er mit „Planet of the Apes“ Franklin J. Schaffners gleichnamigen Film aus 1968 für das Blockbusterkino, wobei er entscheidend von der Filmvorlage abweicht. Burtons hellster und optimistischster, sowie persönlichster Film ist wohl „Big Fish“ von 2003. Als Plädoyer für Fantasie und Fabulierkunst, verpackt in die Geschichte eines Vater-Sohn-Konflikts, ist der Film Verarbeitung des Todes des eigenen Vaters und künstlerisches Statement zugleich.
Mit „Charlie and the Chocolate Factory“ (2005) nimmt er sich eines Kinderbuchklassikers von Roald Dahl an und insistiert dabei, wie Dahl, darauf, den Kindern die Welt nicht nur als Idyll zu zeigen. Ebenfalls 2005 realisiert er den Trickfim „Corpse Bride“, eine romantische Guselkomödie, im Stop-Motion-Verfahren.