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A history of violence
Clint Eastwoods "Der fremde Sohn" basiert auf den so genannten Wineville - Chicken - Morden, einer Serie von Entführungen und Morden, die in Kalifornien Ende der 1920er - Jahre die Bevölkerung in Atem hielt und dazu führte, dass die Korruption innerhalb des Polizeiapparats von L.A. aufgedeckt wurde.
Eastwood fokussiert sich dabei auf die wahre Geschichte der Telefonistin Christine Collins (Angelina Jolie), deren neunjähriger Sohn Walter im Los Angeles des Jahres 1928 spurlos verschwindet. Nach fünf Monaten des Bangens taucht ein Junge auf der behauptet, der Vermisste zu sein, doch als die Polizei ihn zu Christine bringt, muss diese feststellen, dass es sich nicht um ihren Sohn handelt. Die Behörden schenken ihr jedoch keinen Glauben.
Bryan Singer ("X-Men") beschäftigt sich in "Walküre" (Bild) mit den Verbrechen des dritten Reiches unter den Vorzeichen des Hollywoodkinos. Im Zentrum seines Films steht das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Tom Cruise schlüpft in die Rolle des Hitler - Attentäters Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Von der unsachgemäßen und inkompetenten Kriegsführung als auch vom verbrecherischen Charakter des NS-Regimes enttäuscht, schließt sich der ehemals Hitler-treue Offizier Stauffenberg dem Widerstand an.
Das Attentat auf Hitler im Führerhauptquartier Wolfsschanze und der darauf folgende Staatsstreichversuch scheiterten jedoch. Stauffenberg und seine Mitverschwörer werden erschossen. Schon vor und auch während des Drehs sorgte das Projekt für Aufsehen. Die Verkörperung Stauffenbergs durch den Scientologen Tom Cruise erregte Missmut. Drehgenehmigungen an Originalschauplätzen in Berlin wurden anfangs nicht erteilt. Filmmaterial wurde irrtümlich vernichtet und Statisten bei den Dreharbeiten verletzt.