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Oben
Mit "Oben" feiert Pixar ein Jubiläum und eine Premiere zugleich, es ist sowohl der zehnte Film aus dem renommierten Animationsstudio sowie auch der erste, der in der neuen 3D - Technik zur Verfügung steht. Es geht weiterhin um große Träume, Enttäuschungen, Freundschaften, Abenteuer und viel Spaß. Witwer Carl Fredricksen, die Figur erinnert ein wenig an Walter Matthau, ist nach dem Tod seiner Frau Elli ein griesgrämiger Sturkopf geworden. Als sein kleines, geliebtes Häuschen auch noch einem Wolkenkratzer weichen und er ins Altenheim eingeliefert werden soll, dreht er den Spieß um und entflieht mittels tausender bunter Luftballons, die er an seinem Haus befestigt hat, Richtung Süden, um sein erstes großes Abenteuer zu erleben.
Auf der Reise taucht jedoch ein blinder Passagier, der besserwisserische, achtjährige Pfadfinder Russel, im Haus auf. So geht es von nun an zu zweit ihrem Ziel Paradise Falls, einem Ort, der dem verlassenen Tal gleicht, näher. Dort treffen sie schon bald die nächsten Kumpane, nämlich den naiven, sprechenden Golden Retriever Dug und einen auf Süßigkeiten stehenden bunten Riesenvogel namens Kevin, der zwar nicht sprechen kann, mit seinem albernen Gekreische jedoch die Lacher auf seiner Seite hat. Als die vier Gefährten schließlich im vermeintlich unbewohnten Gebiet dann doch auf menschliches Leben stoßen und sich herausstellt, dass es der als verschollen gegoltene Abenteurer Charles Muntz ist, dieser aber finstere Pläne hegt, geht das Abenteuer erst so richtig los. An dem gebotenen Bogen an Spannung und Dramatik als auch für die nötige Unterhaltung ist bestens gesorgt, da könnte sich Indiana Jones oft noch ein Stück abschneiden. (7/10)
Regie: P. Docter, B. Peterson
Start: 17.09. (A + D)