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Die Vorahnung
Die Hausfrau Linda Quinn Hanson (Sandra Bullock) lebt den amerikanischen Vorstadt-Traum. Mit zwei entzückenden Töchtern und einem attraktiven Ehemann (dem aus „Nip/Tuck“ bekannten Julian McMahon) führt sie ein geregeltes und glückliches Leben. Doch das Familienidyll findet ein jehes Ende, als ein Polizist an die Tür des adretten Einfamilienhauses klopft, um Linda mitzuteilen, dass ihr Ehemann bei einem tragischen Autounfall umgekommen ist.
Ihr perfektes Leben gerät ganz plötzlich aus den Fugen. Eine Entwicklung, die nicht spurlos an Linda vorübergeht. Vor lauter Erschöpfung schläft sie abends auf dem Sofa ein und als sie am darauf folgenden Morgen aufwacht, kann sie ihren Augen kaum trauen: Ihr tot geglaubter Ehemann sitzt am Frühstückstisch und trinkt genüsslich eine Tasse Kaffee. Es ist nur verständlich, dass Linda an ihrem Verstand zu zweifeln beginnt. Doch schon am nächsten Tag findet sie sich erneut in jener „Realität“ wider, in der ihr Mann tot ist.
Als sie aber Tags darauf wieder mit einem lebendigen Ehemann an ihrer Seite erwacht, beschließt sie, in das Schicksal einzugreifen und den Tod ihres Mannes zu verhindern. Die verschiedenen Erzählebenen – mal ist ihr Mann tot, mal lebt er – wechseln einander immer wieder ab und die Protagonistin sieht sich mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert, die an ihrer geistigen Gesundheit zu nagen beginnt.
Sandra Bullock versucht in dem übernatürlichen Drama in den Lauf des Schicksals einzugreifen. Mysteriöse Fragestellungen der Gattung „Was wäre, wenn?“ versprechen einen spannungsgeladenen Film. Der deutsche Regisseur Mennan Yapo setzt mit Bullock auf einen Publikumsliebling und ein Allround-Talent. Zu erwarten ist eine dramatisch-mysteriöse Version von „Und täglich grüßt das Murmeltier“.
Regie: Mennan Yapo
Darsteller: Sandra Bullock, Julian McMahon
Verleih: Lunafilm
Start: 12. Oktober