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Resident Evil: Extinction
Nach atomarer Apokalypse („Mad Max“) und Klimakatastrophe („Waterworld“) hat sich ein neues Schreckensszenario unserer Kinoleinwände bemächtigt: das Virus. Aber egal welche Plage die Menschheit gerade dahinrafft, die eigentliche Faszination liegt im Gedankenspiel, Menschen dem Zusammenbruch sozialer Regeln und dem Ende der Zivilisation selbst auszusetzen. Die Produzenten vom dritten Teil der „Resident Evil“-Reihe, setzen uns statt einer credibilen Gruppe Überlebender („Children of Men“, „28 Days Later“), einen „Hot Chicks“-Konvoi vor die Nase, dessen dreijährige Flucht durch die Wüste vor allem für einen makellosen Teint gesorgt zu haben scheint. Natürlich geht es in erster Linie um actionreiche Unterhaltung, und wenn Milla Jovovich ihre blutige Schneise durch Massen an Untoten zieht, ist das ein einwandfreies Kinospektakel. Allerdings geht der bedingungslose Fokus auf die alles im Alleingang erledigende Protagonistin nicht ganz auf. Ein etwas präziser gezeichneter Hintergrund würde selbst Frau Jovovich etwas mehr Schärfe verleihen.
Regie: Russell Mulcahy
Darsteller: Milla Jovovich, Iain Glen
Verleih: Sony Pictures
Start: 28. September