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Prinzessinenbad
Die Berliner Stadtteile Kreuzberg und Neukölln wurden in den letzten Jahren dank Aggro-Berlin-Videos und RTL2 zu den deutschen Entsprechungen der Bronx hochstilisiert. Dieser Ästhetik stellt Regisseurin Bettina Blümner in ihrem ersten Langfilm ein klischeefreies und trotzdem berührendes Porträt von drei 15-jährigen Mädchen aus Kreuzberg gegenüber. Mina, Klara und Tanutscha wohnen seit ihrer Kindheit hier und sind beste Freundinnen.
Ihr Leben dreht sich um Schule, Partys, Jungs und der Frage, ob man später einmal Restaurantleiterin oder doch Pornodarstellerin werden soll. Dank der sensiblen Regiearbeit Blümners läuft „Prinzessinenbad“ dabei nie Gefahr, zur voyeuristischen Milieustudie zu verkommen. Vielmehr gelingt ihr ein intelligenter, teilweise sehr witziger Film über das Erwachsenwerden, der nebenbei den Berliner Stadtteil verdientermaßen ins rechte Licht rückt.
Verleih: PolyFilm
Start: 23. November