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WERBUNG Online-Games |
Bequeme Taschenspieler
Mit dem Start der Playstation Portable Go am 1. Oktober trägt Sony dem Trend zum digitalen Download Rechnung. Nach drei Versionen der Handheld-Konsole verfügt die neue und schlanke Alternative über kein optisches UMD - Laufwerk mehr. Spiele und andere Inhalte werden online über den PlayStation Network Store angeboten und lassen sich über WLAN auf den integrierten Speicherchip mit 16 Gigabyte Kapazität herunterladen. Durch die Materialeinsparung ist die PSP Go nur etwa halb so groß und schwer wie ihre Geschwister. Dafür ist die Bildschirmdiagonale um eine Spur geschrumpft, auf 3,8 Zoll, und die Tasten sind auf eine ausschiebbare Unterseite verlegt worden – was sich in einer geringfügig schlechteren Ergonomie niederschlägt. Weitere Wermutstropfen sind der fest verbaute Akku, der mit 4,5 Stunden eine Stunde kürzer durchhält als beim Original, und die mangelnde Abwärtskompatibilität zu UMD - Spielen und bestehenden Peripheriegeräten wie der Webcam. Bereits an Bord ist hingegen ein Mikrofon.
Easy going
Neukunden tangieren die beiden letzten Kritikpunkte weniger. Die erfreuen sich am Taschenformat und der einfach zu nutzenden Medienverwaltung mittels beigelegter Software "Media Go" für Windows - PCs (Mac/Linux - User müssen Inhalte direkt über die Ordner verwalten). Mit den parallel zur PSP Go gestarteten "Minis" im PSN Store huldigt Sony Apples Erfolg mit kostengünstigen Mini - Games für das iPhone. Die kleinen Download - Spiele kosten rund 2 bis 5 Euro. Das beste neue Gaming - Feature: Spiele können jederzeit pausiert und gesichert werden, ganz ohne speichern zu müssen. Der schlanke Fuß und die neue Download - Bequemlichkeit öffnen der PSP Go jede Hosentasche, der größte Stolperstein könnte jedoch der gesalzene Preis von 250 Euro sein.
Supersize me
Während bei Sony zurzeit alle Konsolen kleiner werden, setzt Nintendo auf Übergrößen. Der DSi XL kündigt sich für Ende November in Japan und Anfang 2010 in Europa an und lockt im Vergleich zum DSi mit einem fast doppelt so großen Display (4,2 Zoll). Kurios: Die Auflösung wird dabei nicht erhöht. Laut Konzern-Präsident Satoru Iwata wolle man nicht nur sehschwachen Spielern entgegenkommen, sondern insbesondere das Zuschauen erleichtern. Mit den Augen ist zum Leidwesen der Portabilität auch der Bauch gewachsen: Der DSi XL misst in der Diagonale rund 3 Zentimeter mehr als der DSi und ist mit 314 Gramm auch genau 100 Gramm schwerer. Die Akkulaufzeit ist um rund 2 bis 4 Stunden kürzer ausgefallen und kommt auf maximal 17 Stunden. Beigepackt sind dafür gleich zwei unterschiedlich lange Touch - Pens und drei DSiWare - Titel. Der Preis wurde bisher nur für Japan mit 20.000 Yen (150 Euro) festgesetzt.