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Def Jam: Icon: HipHop in der Kampfarena
Keine Frage, Gangstarapper sind ganz harte Burschen, mit denen man sich besser nicht anlegt. Diese anhand zahlreicher Musikvideos überprüfbare Tatsache bildet die Ausgangsbasis der „Def Jam“-Reihe, in der teils bekannte, teils weniger bekannte Protagonisten des gleichnamigen New Yorker HipHop-Labels in bester Beat-’em-up-Manier gegen einander antreten. Während die ersten beiden Teile ein konventionelles Prügelprinzip verfolgten, geht „Def Jam: Icon“ aber in eine experimentellere Richtung – und Musik spielt dabei natürlich eine entscheidende Rolle: Diese ist nun nämlich integraler Bestandteil des Spiels an sich.
Die verschiedenen Hintergründe der Kampfarenen wummern im Takt der Musik mit. Aber nicht nur das, die Beats lösen auch interaktive Ereignisse aus: Objekte bewegen sich, fallen zu Boden oder explodieren. Das kann man, sofern man die jeweiligen Songs kennt, natürlich gezielt nutzen. Befindet sich einer der Kämpfer in der Nähe solcher Objekte, wird er nämlich ordentlich durch die Gegend geschleudert und nimmt entsprechenden Schaden. Das Spiel zeichnet sich überdies durch eine sehr realistische, detailgetreue Grafik aus, und dank eines Karrieremodus’, in dem man als HipHop-Mogul sein eigenes Label aufbauen muss, sowie zahlreicher Online-Modi ist auch für ausreichend Abwechslung gesorgt. Einzig die flotte Spielmechanik der Vorgänger vermisst man schmerzlich.
„Def Jam: Icon“
System: PS3, Xbox360
Hersteller: EA