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Machen Games glücklich?
In Sachen Glücks- und Medienforschung kann man heutzutage auf einer diversifizierten Grundlagenforschung aufbauen: Bereits vor Jahren wurde etwa festgestellt, dass beim fernsehenden Menschen Gehirnströme feststellbar sind, die jenen im Traumzustand ähneln.
Ganz anders, stellten die Fuga-Forscher fest, verhält es sich beim Computerspielen: Der Spieler ist nämlich im Gegensatz zum Fernsehenden aktiv und nicht passiv. Dadurch entstehen auch intensivere Gefühle als beim Glotzen. Ein weiterer wichtiger Weg zum Glück beim Spielen ist das Gewinnen: Ist man erfolgreich und bewältigt Aufgaben, so erfreut das natürlich. Der Fakt, dass man beim Spielen auch lernen kann, ist unumstritten. Insbesondere der Lerneffekt begünstigt auch das Glücksgefühl. So weit, so gut.
Diese Argumente leuchten durchaus ein, nur sollte man vielleicht in Betracht ziehen, dass man sehr oft verlieren muss, bis es einmal klappt. Zudem ist ein gewisser Suchtfaktor bei Spielen nicht zu leugnen, und Süchtige sind ja auch glücklich, wenn sie ihr Mittel haben, deswegen geht es ihnen aber nicht generell gut. Abgesehen davon macht das Erfolgserlebnis im Spiel nur kurzweilig happy, denn zwei Minuten nach dem Spiel wird einem wieder bewusst, dass man einen beschissenen Job und keine Freunde hat. Aber so ist das nun mal mit Unterhaltung: Sie kann Menschen kurz aus dem Alltag entreißen, und wenn man es nicht übertreibt, hat man nur Gutes davon.