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Divinity 2: Ego Draconis
Es war einmal in einem weit entfernten Land namens Rivellon ein Drachentöter. Doch tief im Inneren dieses Helden schlummerten Kräfte, die weit über die eines Drachentöters hinausgingen ... So könnten die einführenden Worte zum neuen epischen Rollenspielabenteuer "Divinity 2: Ego Draconis" lauten. Zunächst aber ein paar Sätze zur Geschichte. In den beiden Vorgänger - Spielen "Divine Divinity" und "Beyond Divinity" tobte in Rivellon ein schwerer Krieg, der darin gipfelte, dass der Göttliche, der Held aus den beiden ersten Teilen, den Tod durch Rivellons Erzfeind Damian, einem Drachenritter, fand. Die Paladine des Göttlichen schworen daraufhin Rache und gründeten den Orden der Drachentöter, dem der Protagonist nun angehört.
Doch schon bald spürt unser Held, dass in ihm ein Drachenritter schlummert. Nun muss der Spieler fortan Entscheidungen treffen, die ihn der einen oder anderen Fraktion näherbringen und sich so unterschiedliche Spielverläufe abzeichnen. Wählt man die Seite der Drachenritter, kann man später sogar die Gestalt eines Drachen selbst annehmen und sich durch die Lüfte schwingen. Bei der Erledigung der zahlreichen Quests bieten sich immer mehrere Lösungswege, die unterschiedlich belohnt werden und verschiedene Fähigkeiten fördern. Eine der 54 zu erlernenden bzw. zu verbessernden Fertigkeiten der Menschengestalt umfasst die des Gedankenlesens, die bei vielen Missionen von unschätzbaren Vorteil ist.
Als Drache hingegen hat man Zugriff auf sieben Talente, die über das Auffinden von Büchern an geheimen Orten hinzukommen. "Divinity 2: Ego Draconis" kann vor allem mit seinem Umfang an Quests und Items punkten. Ebenfalls sehr positiv fallen die fantastischen Sprecher auf, allerdings leidet die Atmosphäre an teilweise etwas groben Texturen, die aber durch viele Details bei der Grafik wieder wett gemacht werden. Fazit: Auf zu einem epischen Abenteuer in Rivellon! (9/10)
Hersteller: Larian / dtp
System: PC, Xbox 360