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F1 2009
Dazu gibt’s optional ein eigenes, weißes Plastiklenkrad, das einem aber auch hilft, die nächste Haarnadelkurve besser im Voraus erkennen zu können. Da nützt nämlich einzig und allein der Blick auf die kleine Straßenkarte im linken unteren Bildausschnitt. Wer die volle Dröhnung möchte, darf sich nach ein paar schnellen Runden in ermüdende Spielmodi werfen (Grand Prix, Weltmeisterschaft, Karriere) und dort zunächst mal einige Testrunden bestreiten sowie neue E-Mails des Sponsors lesen. Um das Frustgefühl zu erhöhnen, lassen sich Wetterschikanen, Regelfahnen und Schadensphysik hinzuschalten. Die letztgenannte Strategie hat einen besonderen Mehrwert: Sie sorgt dafür, dass der eigene Leidenszeitraum gering ausfällt, weil man auf diese Weise "F1 2009" schneller wieder aus der Konsole wirft. Die einzige Besonderheit, die geboten wird, ist die Implementierung der Bewegungssteuerung der Wii. Das große Missverständnis ist, dass es dabei noch nie um akkurate Simulation ging sondern bloß um die physische Betätigung an sich. Akribische Formel 1-Fans mit viel Geduld und keiner anderen Möglichkeit, an bessere und schickere Racing-Games zu kommen, mögen imstande sein, "F1 2009" mit gutem Willen nach einiger Zeit Spaß rauszupressen. Alle anderen nehmen Sicherheitsabstand. (4/10)
Hersteller: Codemasters
System: Wii