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Jack Keane
Was mit „Maniac Mansion“ und „Zak McKracken“ begann, gipfelte im großartigen „The Secret of Monkey Island“, das mit seinem verschrobenen Humor und den irrwitzigen, stets allerdings logisch bleibenden Puzzles auch heute noch als Referenz gilt. Offensichtlich inspiriert davon, veröffentlichte der in Hessen ansässige Entwickler Deck 13 kürzlich „Jack Keane“, in dem man in die Rolle des gleichnamigen Antihelden schlüpft. Dieser wird im England der Kolonialzeit mit einem eigentlich einfachen Auftrag betraut, der in einem abstrusen Abenteuer rund um einen Bösewicht, der das britische Imperium mit einer Armee dressierter Affen und fleischfressender Pflanzen bedroht, mündet. Zwar wirkt die Story anfangs ein wenig plump und die Charaktere kommen ein wenig hölzern daher, nach einer Weile entpuppt sich „Jack Keane“ vor allem dank der witzigen Dialoge aber doch als recht gelungenes Abenteuer, das seinem großen Vorbild zwar nicht das Wasser reichen kann, mit den im Laufe des Spiels aber immer komplexer werdenden Rätseln zu gefallen versteht.
System: PC
Publisher: Deck 13/SeVeN M