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Left For Dead
Einzelkämpfer haben in den bislang vier Kampagnen mit mehreren Abschnitten keine Chance, gegen die buchstäblich Tausenden Untoten zu bestehen, die mit furchteinflößender Geschwindigkeit auf die Spieler einstürmen. Immer wieder müssen sich die Überlebenden gegenseitig helfen, befreien oder vor den Angriffen spezieller "Boss-Infected" beschützen, die neben den wellenartigen Großangriffen der Standard-Zombies zur größten Herausforderung im linearen, aber stets spannenden Leveldesign werden. Im Versus-Modus schlüpfen übrigens menschliche Gegenspieler in die Haut dieser speziellen Zombies – eine Spielvariante, die langfristig für Abwechslung sorgt. Wie von Valve gewohnt, sieht man "Left4Dead" die Liebe zum Detail an jeder Ecke an: Die Kampagnen sind klassischen Zombiefilm-Plots nachempfunden, die vier Protagonisten wachsen einem durch witzige Sprüche ans Herz und die Director genannte AI sorgt dafür, dass sich keine Runde spielt wie die andere.
Neben der hübschen, aber nicht unbedingt spektakulären Grafik verdient das Sounddesign höchstes Lob: Selten wurden Musik und Soundeffekte so stimmig zum Aufbau der Atmosphäre genutzt. Übrigens: Für das Grunzen, Jaulen und Zähneknirschen der Zombies zeichnet kein Geringerer als Ex-Faith-No-More-Chef Mike Patton verantwortlich. "Left4Dead" adelt den Coop-Modus zum zentralen Spielprinzip und eröffnet somit erfolgreich seine eigene Nische im Onlineshooterbereich. (8/10)
System: PC, Xbox 360
Hersteller: Valve / EA