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EU macht gegen laute Mp3-Player mobil
Unter der Grenze leidet jedoch die Wiedergabe-Qualit�t mancher Musikrichtungen, w�hrend der Schutz vor Geh�rsch�den nicht ausreichend ist, so Audio. Wer weiterhin hohe Lautst�rken etwa auf einem iPod will, k�nne zu Importger�ten greifen.
Bei bestimmten Musikrichtungen, etwa Klassik oder Jazz, werden sehr hohe Ger�uschpegel nur sehr kurzfristig erreicht und sind wesentlicher Teil des Musikerlebnisses. "Viele Musikstile leben von der Dynamik", meint Audio-Redakteur Bernhard Rietschel im pressetext-Gespr�ch. Eine ansprechende Dynamik der Musikst�cke ist auf die kurzzeitigen Spitzen angewiesen. Dabei w�ren auch deutlich �ber 100 Dezibel nicht sch�dlich. Vielmehr w�rden die Fans der entsprechenden Musikrichtungen unter der Limitierung leiden, da sie die St�cke nicht uneingeschr�nkt genie�en werden k�nnen.
Wo wirklich Geh�rschaden drohe, etwa bei stark komprimierten Aufnahmen vieler moderner Richtungen, w�rde die Pegel-Limitierung dagegen nicht helfen. Besonders in Verbindung mit schlecht ausgewogenen Billig-Kopfh�rern, die mittlere Frequenzen betonen, entstehe ein insgesamt lauteres Klangbild, selbst wenn die Dezibel-Grenze nicht �berschritten wird. Vor der Gefahr bleibenden H�rverlusts oder eines Tinnitustons durch zu hohe Dauerschallpegel sch�tze die EU-Norm in diesem Fall nicht.
Viele in Deutschland verkaufte Player, etwa Apples iPods, w�rden der EU-Richtlinie bereits gen�gen. Den Grund daf�r vermutet Rietschel darin, dass Hersteller nicht f�r den franz�sischen und deutschen Markt separat produzieren. F�r Konsumenten g�be es aber Alternativen. iPod-Ger�te, die aus den USA oder dem fern�stlichen Raum importiert werden, sind laut Audio rund zehn Dezibel lauter als EU-Modelle. Sie k�nnten f�r Konsumenten speziell in Verbindung mit leisen Kopfh�rern interessant sein. Auch Ohrh�rer, die Umgebungsger�usche effektiv abschirmen, seien eine Alternative. In Verkehrsmitteln wie Bus oder Bahn seien aktive, ger�uschfilternde Kopfh�rer besonders empfehlenswert.