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Street Kings
Keanu Reeves mimt den ultraharten Cop Tom Ludlow, der sich, nach einem Drehbuch von Erfolgsautor James Ellroy ("L.A. Confidential"), in Aus�bung seines Dienstes in Rambo - Manier durch die Stra�en von L.A. ballert. Verhaftungen sind Ludlows Sache nicht. Viel lieber bef�rdert er die b�sen Gangster gleich direkt ins Jenseits � Prozesse kosten schlie�lich Geld, und man hat ja auch eine Verpflichtung dem Steuerzahler gegen�ber.
Den Segen seines Vorgesetzten, Captain Jack Wander, hat er. Als aufgrund seiner umstrittenen Arbeitsweise interne Ermittlungen gegen Ludlow aufgenommen werden und der gewaltsame Tod seines ehemaligen Kollegen, der gegen ihn ausgesagt haben soll, mit ihm in Verbindung gebracht wird, macht sich Ludlow auf die Suche nach den wahren M�rdern und muss feststellen, dass die T�ter in den eigenen Reihen zu finden sind.
Regisseur David Ayer, der sich schon mit dem Drehbuch zu "Trainig Day" an einem �hnlichen Sujet versucht hat, w�rde "Street Kings" wohl gerne in einer Reihe mit Cop-Filmen wie William Friedkins gro�artigem "To Live and Die in L.A." (1985) sehen. Wurden dort der harte Polizei-Alltag und ethisch zweifelhafte Methoden der Gesetzesh�ter sowie das Verschwimmen der Grenze zwischen Recht und Unrecht glaubhaft in einen spannenden Thriller verpackt, so bleibt "Street Kings" nur ein oberfl�chliches St�ck Actionkino, das harte M�nner und exzessiven Gebrauch von Schusswaffen zelebriert und letztlich die Selbstjustiz als einzig m�glichen Ausweg aus dem Sumpf von Korruption und Machtmissbrauch propagiert.
Die Figur des illusionslosen Polizisten, der den Verlust seiner Frau im Alkohol ers�uft, ist ein einziges Klischee, f�r die das Drehbuch lediglich einen Hindernis-Parcours durch ein gewalttriefendes L.A. samt obligatorischer Plot Twists vorsieht. Da kann auch ein Ausnahmeschauspieler wie Forest Whitaker nichts mehr retten.
Verleih: Centfox
Start: 20. Juni