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Falco – Verdammt wir leben noch
Wie Hans Hölzel einmal, frei nach Helmut Qualtinger, bedeutungs - schwanger gesagt hat: "In Wien musst erst sterben, bevor’s dich hoch leben lassen. Aber dann lebst lang." In seinem Fall hat sich die Wahrsagung erfüllt, denn blickt man auf seine Diskografie, sind alleine 2008 neben dem Kinofilm sage und schreibe zehn (!) Alben und drei weitere DVDs rund um Falco erschienen.
Anhand dieses immensen posthumen Personenkults rückt der Titel "Verdammt wir leben noch" doch in ein ganz neues Licht. Aber ob dieser Ausverkauf im Sinne des Falken gewesen wäre, ist stark zu bezweifeln. Nicht zu bezweifeln hingegen ist, dass die filmische Umsetzung, die geradlinig auf der Biografie der Austro-Pop-Legende beruht, für Fans gemacht worden ist.
Im Land der Mannerschnitte gibt es anscheinend genug davon, Nichtfanatiker aber werden mit dem affektierten Material eher hadern, zumindest braucht es einen langen Atem, denn obwohl Manuel Ruby, dem die Ehre der Hauptrolle verliehen worden ist, seine Sache mit schlankem Fuße meistert, fehlt dem Film die nötige Distanz vor sich selbst, um die nötige Dynamik aufkommen zu lassen. (5/10)
Regie: Thomas Roth
Label: Eurovideo