|
|
||
Gratis, aber nicht umsonst
Egal, wo man ist, egal, was man tut – ohne Geld geht leider nichts. Was tun, wenn man in der Ferne sitzt, dort gerne noch ein Weilchen bleiben möchte, das Budget sich aber in Riesenschritten zu Ende neigt? Grundsätzlich gilt: "Fragen kostet nichts". Hat man schon unzählige Male gehört, sollte man sich auch zu Herzen nehmen. In der Praxis heißt das, stets nach Vergünstigungen fragen, bei Gleichgesinnten und Einheimischen erkundigen, wo es sich günstig speist und nächtigt. Apropos Nächtigen. Die meisten Hostels bieten sich nicht nur zum günstigen Übernachten an, gegen die eine oder andere kleine Mithilfe – Frühstück abräumen, Zimmer für Neuankömmlinge vorbereiten, an Bar oder Rezeption aushelfen – kann man häufig sogar gratis logieren.
So werden gleichzeitig auch Bekanntschaften geschlossen und in der Gruppe ist es bekanntlich nicht nur netter, sondern auch wieder günstiger. Wer seinen Urlaub ruhiger genießen möchte, dem empfiehlt sich ein (Kurz - )Aufenthalt im Kloster. Erwartet wird da grundsätzlich nichts, es versteht sich aber auch von selbst, dass jeder, der gleichberechtigt behandelt werden möchte, zu gleichen Teilen mithelfen sollte – also beim Kochen oder Gärtnern. Wem das zu nah am Leben ist, der kann’s mit einem "Homestay" oder über den "Hospitality Club" versuchen. Für diejenigen,die möglichst viel in kürzester Zeit sehen wollen: Über Nacht fahren spart wertvolle Zeit und auch das Geld für eine Übernachtung. Wem hingegen eher das Motto "Der Weg ist das Ziel" zusagt, der packt einfach sein Zelt und macht sich mit dem Fahrrad auf. Und sonst? Planung ist alles. Angefangen beim günstigsten Ticket, der Überlegung, ob die Ausrüstung günstiger zu Hause oder doch erst vor Ort erstanden wird, die Hauptsaison meiden, Touristen sowieso. Und darüber hinaus eines nicht vergessen: Am Ende geht’s dann doch nur um den "Wert" der Reise.