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Mos Def: The Ecstatic (Downtown)
Mit dieser Stimme und seinem entspannt - melodiösen Flow könnte Mos Def auch
das Telefonbuch rappen und das Ergebnis würde aller Voraussicht nach dope klingen. Dass er tatsächlich auch ein bisschen was zu sagen hat, ist eine nette Draufgabe. Auch die Unterlagen passen, die Musik ist definitiv mehr als nur unterstützendes Beiwerk. Eklektische, oft "exotische" Sample - Auswahl, eine zwischen programmiert und handgespielt wechselnde Produktion, die den geschichtsträchtigen Background aus Funk, Soul und trippigem Fusion - Jazz heranzieht, ohne ihn dabei zu sehr zu strapazieren, und dabei auch manchmal dezent über ihn hinausgeht. Dazu noch der Verzicht auf viele omnipräsente Unarten im neueren Hip - Hop – ergibt ein gutes, überaus solides Album, das mehr für Listening - Zwecke und nur eingeschränkt zum Rocken der Party geeignet ist. (8/10)