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RJD2: The Colossus (Electrical Connections)
Die rohen psychedelischen Skizzen von früher, in denen er Trip - Hop weitergedacht hat, schimmern durch, aber das in stundenlangen Crate - Digging - Sessions zu Tage geförderte Ausgangsmaterial ist jetzt nicht mehr nur Sample - Quelle, sondern weit darüber hinausgehendes stilistisches Vorbild für sein eigenes Schaffen. Die Platte bewegt sich dementsprechend zwischen Funk, Soul und Beatles - Pop. Klingt angenehm alt und handgespielt. Interessant zu beobachten, wie aus Beat - Bastlern im Laufe der Jahre Musiker werden, auch in Hinblick darauf, dass die "primitiven" Anfänge manchmal spannender waren. So schlimm wie bei DJ Vadim ist es hier aber nicht. (7/10)