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Starpilots: Population (Starpilots / Hoanzl)
Wer seine Geburtsstunde auf 1993 festlegen kann, darf nicht nur hierzulande quasi als Veteran gehandelt werden. Dennoch, so scheint es, hat man sich nicht viel nach vorne bewegt, auch wenn der Sound der Wiener deutlich an Schliff gewonnen hat. Dabei können sich die Starpilots mit gar nicht wenig auf der Haben-Seite brüsten, etwa Gernot Grassls tolle, in guten Momenten an Morrissey gemahnende Stimme, schlaues Songwriting, eine bei aller Schwärmerei gewisse Abgeklärtheit und zumindest ambitionierte Texte. Unterm Strich wirkt aber der Mix aus Indie-Pop und Elektronik blutleer, die Titel rauschen ohne Höhepunkte vorbei. Was fehlt, ist das, was man vielleicht Kick nennen könnte. Schade – immerhin, die Platte könnte noch wachsen.