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Brett Anderson: Wilderness (Edel)
Befreit von allem Rock - Kram, der sich auch noch beim letzten Bandprojekt The Tears ins große Gefühl gemischt hat, kann er richtig ausholen, kann versonnen am Piano sitzen und Wolken aus Streichern aufziehen lassen, die die Emotion ins Opernhafte steigern.
Das Album ist nahe am Schwulst gebaut, zugleich ist Anderson als Sänger zu nuancenreich und zu nahbar, um ins allzu Theatralische zu entschweben. So dürfte "Wilderness" Suede-Fans ebenso erreichen wie Hörer, die bisher eher Elton John zugesprochen haben. (8/10)