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David Vandervelde: Waiting for the Sunrise (Secretly Canadian / Trost)
Mit seinen offensichtlichen Country - Vorlieben und seiner melodieseligen, vom Brechen und Jammern bedrohten Stimme könnte man den Songwriter aus Chicago schon als neuen Tom Petty bezeichnen. Vandervelde ist zwar tief in der amerikanischen Indie-Szene verwurzelt und psychedelischen Spielchen nicht abgeneigt, eine fortschrittliche Ästhetik wird man in den zehn ruhigen, verträumt-verspielten Songs dennoch vergebens suchen.
Das Album klingt wie aus den 60ern in die Jetztzeit gebeamt, es kann in Vanderveldes Metier – man denke hier auch an Wilco oder Ray Lamontagne – aber nicht nur bestehen, sondern oft auch bestechen. Das epochale Werk folgt aber erst nächstes Mal. Oder? (6/10)