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Marissa Nadler: Little Hells (Kemado)
Beeindruckend ist nicht nur, wie selbstverständlich Marissa Nadler sich mit den dunklen Seiten des menschlichen Daseins beschäftigt, beeindruckend ist vielmehr, mit welchem Nachdruck sie Zeilen wie die obigen haucht. Das vierte Album der zierlichen Gestalt aus Boston ist zu gleichen Teilen morbide wie ätherisch, die öfters für ihr Schaffen gebrauchte Worthülse Dream Folk wird ihr einmal mehr nicht gerecht. Zu hintergründig ist "Little Hells"; man sollte sich von den schwebenden Arrangements nicht auf eine falsche Fährte führen lassen. (8/10)