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Iggy Pop: Préliminaires (EMI)
James Osterberg ist kein one trick pony. "Préliminaires" (auf deutsch: Vorspiel), Iggys erster Release nach dem Tod von Stooges - Gitarrist Ron Asheton macht das deutlich. Inspiriert von Michel Houellebecqs "Die Möglichkeit einer Insel" ("I thought the book was a motherfucker") schlägt die Rock-Ikone ruhigere, unrockige Töne an. Er singt mitunter französisch und thematisiert sogar eine Sinnkrise. Was Mr. Pop erfrischend bullshit frei erledigt: "You can convince the world that you’re some kind of superstar / When an asshole is what you are / but that’s allright", heißt es in "When I Go To The Beach", dem zwingendsten Stück. Die Songs halten nicht durchgehend mit dem künstlerischen Ansatz des Albums mit, gerade die für Iggy typischeren Nummern ("Nice To Be Dead", "Party Time") klingen uninspiriert. Dennoch – ein verblüffender und guter Iggy Pop! (6/10)