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Maximilian Hecker: One Day (Louisville)
Maximilian Hecker grinst wie ein Spitzbub vom Cover seines aktuellen Albums "One Day". Wie kann das sein? Hat der Berliner Singer/Songwriter mit dem Schlafzimmerblick nach Jahren voller Seelenschmerz endlich das Glück seines Lebens gefunden? Wohl kaum. In seinen elf neuen Schmachtfetzen geht es dann nämlich doch auch wieder um die Unerreichbarkeit der Liebe. Träumte er auf "I’ll Be A Virgin, I’ll Be A Mountain" (2007) noch von seiner "Snow White", so heißt die Herzensdame jetzt "Miss Underwater". Hecker leidet dabei abermals gekonnt durch die Nase, badet in Selbstmitleid – der Arme! – und lässt mit luftigen Streichern keinen Zweifel hinsichtlich seiner Sicht der Dinge aufkommen: "This Poison Called Love". Jeder Song ein kleiner Tod. Maximilian Hecker bleibt eben Maximilian Hecker – nur leider wird das langsam schon auch ein klein wenig langweilig. (6/10)