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Foxboro Hot Tubs: Stop Drop and Roll!!! (Warner)
Zwölf kurzweilige Stampfer, die meistens nicht nach der Stammband und deren patentierter Neo - Punk - Pop - Erfolgsformel klingen. Mag einem beim Namen Green Day das Geimpfte (von wegen Punk - Millionäre und Verbrüderung mit den Weltretter - Kapitalisten von U2) oder das Begeisterte (von wegen Punk - Millionäre und den unbestreitbaren Qualitäten von "American Idiot") aufgehen, "Stop Drop and Roll!!!" ist davon unabhängig ein stimmiges Party - Album.
Das klingt in den schlechtesten Momenten nach besseren Hives (mit echten Refrains!) und insgesamt so, als könnten die Foxboro Hottubs würdige Live - Sparring - Partner für die Staggers (Scherzerl!) abgeben. Songs wie "Mother Mary", "She’s a Saint Not a Celebtrity" oder "The Pedestrian" liefern gleich noch ein eingebautes Pop - Geschichte - Quiz mit, für "Erkenne das Riff" oder "Finde das Motiv" sind hier reichlich Futter vorhanden und man bemerkt, dass man wieder einmal The Who oder die Kinks hören sollte.
Spannend daran zu sehen, ob die kolportiert unmittelbarere Herangehensweise auf die Stammband rückkoppeln wird, etwa so wie Nick Caves Grinderman für dessen Hauptarbeit frische Impulse lieferte. Oder zu beobachten, ob die Marketing-Abteilung trotzdem genauso draufhaut wie bei der Stammband, was, mit Verlaub gesprochen, eigentlich am Punkt vorbei gehen würde. Aber schon das im Pressetext herausgehobene bewusst "downgesizte" Artwork (mit voller Hose ist leicht stinken!) lässt Übles vermuten ... (5/10)