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X-Men-Pirat
Der 47-jährige New Yorker, der vermutlich die unfertige Version des Blockbusters „X-Men Origins – Wolverine“ bereits vor Kinostart im Internet zur Verfügung gestellt hat, ging dem FBI nach neunmonatiger Fahndung ins Netz. Die Suche nach dem mutmaßlichen Täter gestaltete sich schwierig. Der Verdächtige lud den Film zuerst auf der Filesharing-Seite Megaupload.com hoch, die eigentlich die IP-Adressen ihrer Nutzer festhält. Durch Flatrate-Angebote verfügen viele User jedoch nicht über eine permanente sondern eine dynamische Adresse, wodurch die Suche erheblich erschwert wurde.
Dem New Yorker drohen nun bis zu drei Jahre Haft sowie eine Geldbuße in der Höhe von 250.000 Dollar. Laut der Staatsanwaltschaft in Los Angeles ist es jedoch auch möglich, dass der Verdächtige als Strafe den doppelten Bruttoverlust zahlen muss, der durch seine Tat verursacht wurde. Nach Angaben der US-Firma BigChampagne, die sich auf die Kontrolle von Filesharing-Netzwerken spezialisiert hat, dürfte der Upload des Films „X-Men Origins – Wolverine“ einen erhelblichen Schaden zur Folge gehabt haben. Schon in den ersten 24 Stunden hatten bereits einige hunderttausend Nutzer den Blockbuster heruntergeladen.