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Grammys 2010: Beyoncé räumt ab
Die Grammys 2010 sind vergeben und natürlich war die Show auch für die eine oder andere Überraschung gut. An vorderster Gossip - Front: der Auftritt von Prince Michael II. und Paris. Die beiden älteren Kinder des King Of Pop Michael Jackson nahmen den Preis entgegen, der ihrem verstorbenen Vater für sein Lebenswerk verliehen wurde.
Lady Gaga, der exzentrische Shootingstar des vergangenen Jahres, konnte zwei Grammys für „Poker Face“ abräumen. Mehrfache Auszeichnungen gab es auch für die Black Eyed Peas und Kings of Leon, deren „Use Somebody“ zum „Record Of The Year“ gekürt wurde. In der Kategorie „Best Rock Album“ siegten Green Day mit „21 Century Breakdown“. Die Auszeichnung als „Best New Artist “ erhielt die Zac Brown Band. Die 20 - jährige Amerikanerin Taylor Swift holte sich den begehrtesten aller Musikpreise des Abends, den Grammy für das beste Album des Jahres („Fearless“).
Die bereits im Vorfeld als Favoritin gehandelte Beyoncé (insgesamt zehn Nominierungen) war die Abräumerin der Show: „Single Ladies“ brachte Beyoncé den Grammy für den Song des Jahres ein, für den besten R'n'B Song und die beste Aufnahme einer R'n'B Sängerin. Auch in den Kategorien „Best Contemporary R'n'B Album“ und „Best Traditional R'n'B Vocal Performance“ (für den Song „At Last“ aus dem Film „Cadillac Records“) setzte sie sich durch. Zu guter Letzt konnte sich Beyoncé auch in der Kategorie „Best Female Pop Vocal Performance“ („Halo“) gegen ihre Konkurrentinnen Taylor Swift, Katy Perry und Pink durchsetzen.
Und auch zwei österreichische Beträge wurden mit einem Grammy gewürdigt: Joe Zawinul, 2007 verstorben, erhielt für sein Album „75“ einen Grammy in der Kategorie „Best Contemporary Jazz Album“. In der Kategorie „Best Recording Package“ erhielt der aus Vorarlberg stammende Designer Stefan Sagmeister einen Grammy für die von ihm gestaltete Box „Everything That Happens Will Happen Today“ für David Byrne und Brian Eno.