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Brit Awards 2010: Lady Gaga räumt ab
Es war das 30-jährige Jubliäum der Brit Awards und auch die diesjährige Verleihung in London stand wieder einmal ganz im Zeichen der herausragendsten Künstlerinnen und Künstler des vergangenen Jahres. Klare Sache, dass dabei eine nicht fehlen durfte, die nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch wieder einmal mit ihrem Outfit für Aufsehen sorgte: Lady Gaga betrat die Bühne inklusive überdimensioniertem Haar und weißer Maske und nahm den begehrten Musikpreis gleich dreimal – mit Tränen in den Augen – entgegen. Ausgezeichnet wurde sie als beste internationale Künstlerin, als „Breakthrough Act“ des Jahres und für das beste Album. Ihr Hit „Poker Face“ führte wochenlang die Charts mehrerer Länder an. Ihren Auftritt, bei dem sie den Song „Telephone“ performte, widmete sie dem verstorbenen Stardesigner Alexander McQueen, der vergangenene Woche tot in seiner Londoner Wohnung aufgefunden worden war.
Preisregen ohne Ende
Auch die britische Sängerin Lily Allen und die altgedienten Brit-Popper von Oasis (Liam Gallagher warf in gekonnter Rocker-Manier nach seinen Dankesworten das Mikrofon ins Publikum) konnten sich über eine der prestigereichen Ehrungen freuen. Als beste britische Darbietung der vergangenen 30 Jahre wurde „Wannabe“ von den Spice Girls gewürdigt. Im Londoner West End Theater soll ja demnächst ein Musical die Geschichte der Spice Girls erzählen. Stellvertretend für die (Nicht-mehr-ganz-)Girl-Group nahmen Geri Halliwell und Mel B den Preis entgegen, vergaßen dabei aber glatt, sich bei ihren früheren Bandkolleginnen Victoria Beckham, Melanie C und Emma Bunton zu bedanken. Weitaus freundlicher ging es da etwa bei US-Rapper Jay-Z vonstatten. Der wurde als bester internationaler Künstler ausgezeichnet und performte danach gemeinsam mit Alicia Keys „Empire State Of Mind“. Dizzee Rascal bekam einen Preis als bester britischer Solo-Künstler und Kasabian konnten sich über den Titel „Beste britische Band“ freuen, während die JLS zum britischen „Breakthrough Act“ gekürt wurden. Auf die Schulter klopfen darf sich außerdem Pop-Barde Robbie Williams – der wurde gar mit einem Ehrenpreis für seine Verdienste um die Musik ausgezeichnet.