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Videogames: Frauen fürchten soziale Stigmatisierung
Q Interactive befragte 700 Frauen, um einen genaueren Einblick darin zu erhalten, wie das Thema Videospiele vom weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird. Laut den Ergebnissen spielen 54 Prozent der Frauen täglich sogenannte Social oder Casual Games. Allerdings bezeichnen sich nur 42 Prozent selbst als "Gamer". Verschwindende sieben Prozent sagen von sich selbst, sie seien von Videospielen "besessen".
Frauen zunehmend im Fokus
Die Videospielindustrie hat längst erkannt, dass Frauen eine große lukrative Zielgruppe sind. Konsolenhersteller und Games-Publisher nehmen das weibliche Geschlecht daher zunehmend in den Fokus und bieten ein immer reichhaltigeres Angebot, das auch abseits der eingefleischten Gaming-Szene gut ankommt. Microsoft beispielsweise hat im vergangenen Jahr gar eine eigens auf Frauen abgestimmte Kampagne gestartet und Xbox-Frauenabende gestaltet.
Soziale Akzeptanz
Q Interactive fragte auch danach, wie viele Stunden Videospielkonsum von Frauen als "sozial akzeptiert" eingestuft werden. 67 Prozent sagten, eine bis fünf Stunden pro Woche seien vertretbar, für 26 Prozent sind mehr als sechs Stunden pro Woche akzeptabel.
Viele Frauen, die Games zwar lieben, glauben dennoch, sie müssten ihr Hobby irgendwie verstecken. Rund 16 Prozent gaben an, zumindest manchmal ihre Videospiel-Gewohnheiten zu verbergen. Über zwei Drittel der Frauen glauben außerdem, dass bestimmte Stigmata mit dem Videospielen verbunden sind - etwa die Annahme, dass Games süchtig machen oder die Behauptung, sie seien reine Zeitverschwendung.
Insgesamt gaben außerdem nur sieben Prozent der Frauen an, während der Arbeit zu spielen, 93 Prozent nutzen Games vorwiegend zuhause. Auch Mütter wurden von Q Interactive befragt. Dabei zeigte sich, dass 40 Prozent ihren Kindern erlauben täglich zu spielen.