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Viennale 2007: Erste Einblicke ins Programm
Die Hommage an Jane Fonda dürfte wohl den Schwerpunkt in der Berichterstattung rund um das Wiener Filmfestival bilden, zumal die amerikanische Schauspielerin auch vor Ort sein wird. Zur Aufführung kommen dabei Klassiker wie "Barefoot in the Park", "Barbarella" und "Klute".
Das reguläre Spielfilm-Programm wartet unter anderem mit neuen Werken von Ulrich Seidl ("Import Export"), Gus Van Sant ("Paranoid Park") und Christian Petzold ("Yella") auf. Die Dokumentarfilm-Schiene wiederum hat – wie bereits gewohnt – auch die eine oder andere Arbeit mit ausgeprägtem Musikbezug zu bieten. Mit "Scott Walker – 30 Century Man" ist etwa ein Porträt des legendären Songwriters zu sehen. Und auch im Kurzfilm-Programm versteckt sich Musikalisches: "Sonic Youth: Do You Believe in Rapture?", ein vierminütiges Video als Dokument einer Liveshow der Band im legendären New Yorker Club CBGB.
Ein Schwerpunkt beschäftigt sich mit der amerikanischen Filmemacherin Stephanie Rothman bzw. deren B-Movies zwischen Sexploitation und Sozialkritik, ein weiterer mit den Filmen ihrer französischen Kollegin Pascale Ferran. Überdies ist eine "Filmschau zur linken Filmkultur der Ersten Republik" zu sehen. Sie trägt den Titel "Proletarisches Kino in Österreich", verantwortlich zeichnet Christian Dewald.
Das komplette Filmprogramm wird am 3. Oktober bekannt gegeben, drei Tage später startet der Vorverkauf. Die Viennale selbst findet von 19. bis 31. Oktober statt. Wie gewohnt stehen Festivaldirektor Hans Hurch auch heuer wieder die vier Spielstätten Gartenbaukino, Stadtkino, Urania und Künstlerhauskino, allesamt in der Wiener Innenstadt angesiedelt, zur Verfügung. Darüberhinaus sind in der Viennale Zentrale im Dachgeschoss der Urania Diskussionen, Vorträge und diverse Feste geplant.