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20 Jahre Chelsea
Mit Attwenger, den Sofa Surfers, Heinz, Bulbul, Valina und Christoph & Lollo geben sich u. a. genau solche Bands bei den Jubiläumsfeier- lichkeiten die Ehre, die eng mit dem Chelsea verbunden sind. Ursprünglich im Keller eines Wohnhauses in der Piaristengasse angesiedelt, entwickelte sich der vom früheren Fußballprofi Othmar Bajlicz (Bild) betriebene Klub nämlich rasch zum beliebten Treffpunkt heimischer Musiker.
Nicht zuletzt dank des Fanzines Chelsea Chronicle (1987–2000) sicherte sich das am 12. Dezember 1986 eröffnete Lokal seinen Platz in den Geschichtsbüchern der gesamtösterreichischen Indiekultur. Natürlich trug auch das gebotene Programm dazu bei: So waren international erfolgreiche Bands wie Soundgarden oder Die Toten Hosen in ihren Anfangstagen hier zu sehen. Bereits kurz nach der Schließung des alten Standorts auf Grund vermehrter Anrainerbeschwerden im September 1994 wurde am 8. Juni 1995 das "neue" Chelsea in den Stadtbahnbögen am Lerchenfelder Gürtel eingeweiht. Insbesondere auf Grund seiner klaren Linie entwickelte sich auch dieser Standort zu einem echten Publikumsmagneten: Neben Livemusik wird auf Fußballübertragungen und ein dezidiertes Partywochenende gesetzt. Dabei gelingt dem Chelsea ein Spagat, den nur wenige andere Klubs vollbringen, nämlich Indie- und Mainstream-Publikum gleichermaßen zu erreichen.
Neben den genannten heimischen Bands stehen mit den Thermals, den Rifles und Sugarplum Fairy von 7. bis 21. Dezember auch internationale Acts auf dem Programm. Sämtliche Details sind der Chelsea-Website zu entnehmen.