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Musik psychologisch gesehen
Er gilt als Popstar unter den Neurologen: Oliver Sacks, 1933 in London geboren und mittlerweile in New York ansässig, gelang es in seinen Vorträgen und Büchern (u. a. "Zeit des Erwachens", das später mit Robert De Niro und Robin Williams in den Hauptrollen verfilmt worden ist) komplexe Krankheitsbilder in anekdotenhaftem Stil für die breite Masse interessant und verständlich nachzuzeichnen.
In Sacks neuestem Werk "Der einarmige Pianist" beschäftigt er sich mit der komplexen Wirkung von Musik auf das Gehirn des Menschen. Er berichtet von Fällen krasser Amusie (Che Guevara!), von musikalischen Halluzinationen und vom Wunder des absoluten Gehörs. Spannend und mehr als lesenswert!