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Ausgeburt des Schreckens: Kleiner Hai
Die Menschen können sich in Zeiten des Web 2.0 einfach nicht zurückhalten und stellen uninteressanteste Dinge ins Netz, die sie lustig finden. Bedenklich ist, dass so mancher Trash von den Massen auch noch gut gefunden wird. So geschehen bei Alexandra Müller, die nach einer durchzechten Silvesternacht das Lied "Kleiner Hai" auf ihre besondere Art und Weise intrepretierte und auf YouTube veröffentlichte.
Noch bevor sie damit einen Plattenvertrag bekam, wurde das Video rund 3 Millionen Mal angeschaut. Spannend ist einerseits die Unberechenbarkeit des Marktes und die Bestätigung, dass man wirklich alles verkaufen kann. Verorten kann man diese Art von Musik vielleicht im Nonsens - Schlager oder den Quatschliedern, die schon lange Tradition haben. Grotesker und absurder Humor kann ja eigentlich tolle Formen annehmen. Andererseits mag sich die Frage stellen, warum immer weniger qualitativ bessere Songs in den Charts sind. Letztendlich ist das eine Frage des Geschmacks, wie der gute alte Bourdieu schon sagte ...