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Rückschlag für Nokias mobilen Musikdienst
Der finnische Handyhersteller Nokia muss im Vorfeld zur Markteinführung seines unlimitierten mobilen Musikdienstes "Comes With Music" einen herben Rückschlag einstecken. "Unsere 'Comes With Music' - Handypalette wird das Bestseller - Produkt im Weihnachtsgeschäft", hatte Simon Ainslie, Managing Director von Nokia Großbritannien, noch vor einem knappen Monat gegenüber dem Guardian erklärt. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung wird dieses Ziel aber wohl nur schwer zu erreichen sein. Britische Provider wollen Flatrate-Handys nicht anbieten. "Nokia hat in Bezug auf den Launch von 'Comes With Music' bullenartig gehandelt und es verabsäumt, auf die entsprechende Unterstützung der Mobilfunkanbieter zu warten", erklärt Adam Leach, Analyst bei der internationalen Consulting-Firma Ovum. Ohne den Support der Provider werde es Nokia jedenfalls nicht leicht haben, sich mit seiner Musik-Flatrate am britischen Mobilfunkmarkt zu positionieren. "Kurzfristig gesehen macht der Lauch von 'Comes With Music' im Oktober sicherlich Sinn. Auf längere Sicht ist eine Unterstützung durch die Mobilfunkanbieter jedoch unumgänglich", meint Leach.