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ZDF trennt sich von Elke Heidenreich
Elke Heidenreichs Kritik am Fernsehen an sich und Personen aus dem ZDF - Umfeld hat Konsequenzen. Programmdirektor Thomas Bellut: "Mit ihren Äußerungen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat Frau Heidenreich die Ebene einer sachlichen Auseinandersetzung verlassen und das ZDF sowie einzelne seiner Mitarbeiter persönlich in nicht mehr hinzunehmender Weise öffentlich herabgesetzt. Das Vertrauensverhältnis zwischen dem ZDF und Frau Heidenreich wurde dadurch so nachhaltig zerstört, dass eine gedeihliche und sinnvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist. Ich bedauere es, dass unsere jahrelange Zusammenarbeit so beendet werden muss. Auch nach dem Abschied von Frau Heidenreich wird es eine Literatursendung im ZDF geben. An einem Nachfolgekonzept für 2009 wird gearbeitet." Nachdem Literaturkritiker Marcel Reich - Ranicki den Deutschen Fernsehpreis auf der Bühne abgelehnt und damit einen Eklat ausgelöst hatte, schloss sich Heidenreich seiner Kritik am Fernsehen an. In mehreren Interviews und Artikeln bezeichnete sie das deutsche Fernsehen als "jämmerlich", "verblödet" und "lächerlich".