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Justice gefaket!
Wieder mal eine Desillusionierung: Dass die Partykracher Justice viel Wert auf Performance legen war klar, dass dabei aber alles von der CD kommt, ist schon verwunderlich. Immer öfter erlebt man "Live Acts" oder "DJ-Sets", bei denen die Artists viel mehr damit beschäftigt sind, demonstrativ aus einer Whiskey - Flasche zu trinken (Felix da Housecat beim springseven Festival) oder einen coolen Auftritt mit Pokerface und Sonnenbrille hinzulegen (Christopher Just im Dom im Berg), nur sonst wird da auf der Bühne nicht viel gearbeitet.
Aber um Authentizität geht es in der Clubkultur ja nicht wirklich. Wenn die Show gut ist und die Musik die Menge zum Ausflippen bringt, ist der Zweck erfüllt ... Hype und eine beeindruckende Präsenz sind schließlich schon der halbe Cluberfolg - wenn nicht mehr. Nur sollte man den Fake vielleicht ein bisschen dezenter inszenieren.