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Protestsongcontest: Die Finalisten
Protest kann vielfältig sein. Das haben John Lennon und Yoko Ono bewiesen, als sie tagelang im Bett herumlungerten. Oder David Bowie, der als Ziggy Stardust die Geschlechtervorstellungen unserer Großeltern durcheinander brachte. Und dann wäre da noch der zivile Ungehorsam, der tagtäglich für etwas Adrenalin im Alltag sorgen kann. Der Protestsongcontest hat sich der musikalisch - protestierenden Performance verschrieben. Bereits zum sechsten Mal wird das Wiener Rabenhof Theater beim Finale des Protestsongcontests zum Schauplatz der Auseinandersetzung mit unmittelbaren menschlichen Bedrohungen.
Hier in alphabetischer Reihenfolge die Liste der 10 FinalistInnen zum „Protestsongcontest 2009“, die sich für das große Finale am 12. Februar im
Rabenhof Theater qualifiziert haben:
Der Nino aus Wien (A): Spinat Song
Die Controverse (A): Alles wird gut
Die Söhne der Liebe (A): Paranoia
Dodo presents feat. Steff la Cheffe, Knackeboul, Namusoke, HmK & DaaWue und Dabu Fantastic (CH): Plan B (Allstars Remix)
EWHO (Erstes Wiener Heimorgelorchester) (A): Widerstand ist Ohm
MTS feat. NomadEE (A): Großer Bruder
Ski-Schuh-Tennis-Orchestra (A): Ode an die Jugendsubkultur
Squishy Squid (A): Langeweile
Tanaka (A): Lied von der vertagten Weltrevolution
The I Fratelli Ramoreo (A): Young Romance
In der sechsköpfigen Finaljury, die den Protestsong-Superstar 2009 küren wird, sitzen FM4-Altmeister Martin Blumenau, Ex-GewerkschaftsprotestfachmannPeter Paul Skrepek, Kolumnisten-Edelfeder Doris Knecht, PSC-Siegerin 07 Mieze Medusa, Birgit Denk sowie Dr. Didi Bruckmayr. Durch den Abend führt Dirk Stermann.