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Büro unter der Sonne
Arbeiten bringt Erfahrung. Arbeiten im Ausland noch viel mehr. So viel sei dahingestellt. Wer auf der Suche nach dem ultimativen Abenteuer ist, wird daran aber nichts verdienen, ganz im Gegenteil. Wer aber wirklich gewillt ist, zu arbeiten, dem bieten sich mehr Möglichkeiten denn je. Auf eigene Faust ist es jedoch kein leichtes Unterfangen. Angefangen von der Hürde, ein Arbeitsvisum zu bekommen, ein – zumindest vorerst – großes Budget mitzubringen und stets vom Risiko begleitet, am Ende vielleicht doch zu scheitern. Der Vorteil aber: Unabhängigkeit. Und es wird rein in die eigene Tasche gearbeitet. Über eine Organisation summieren sich da schon diverse "Abgaben". Da gilt es oftmals einen Sprachkurs zu absolvieren, es fallen teils sehr hohe Kosten für die Vermittlung an, Betreuungskosten – schlichtweg Kosten ohne Ende. Allerdings kann auch die Branche selbst gewählt werden, das Angebot ist vielfältig, der Rahmen geschützt und die Stelle fix. Bei manchen Packages sind dann auch schon Unterkunft und Versicherung inkludiert – Kosten, die man nicht unterschätzen sollte. Wer dann auch noch ein Taschengeld oder gar ein Gehalt bekommt, kann einen Großteil seiner Ausgaben damit wieder rückfinanzieren.
Softskills und interkulturelle Erfahrungen
Arbeitserfahrungen im Ausland zu sammeln bringt’s. So viel steht fest. Es erweitert den persönlichen Horizont und beweist auch dem zukünftigen Arbeitgeber Flexibilität und die Fähigkeit, sich auf ungewohntes und neues Terrain vorzuwagen. Sogenannte Softskills, also soziale Kompetenzen, sind wichtiger denn je - im Lebenslauf wie im Leben selbst.
Und so boomt auch das Geschäft mit "Work and Travel". Das Online - Angebot wächst, Reisebüros entwickeln Programme und im Fernsehen laufen unzählige Doku - Soaps darüber. Was sich so gut vermarkten lässt, dient aber auch zum Geld machen. Nur für die Arbeitswilligen wird’s damit schwieriger. Die Stellen sind umkämpfter, die Vergebührungen höher, der Aufwand größer. Ein Ding der Unmöglichkeit ist es aber dennoch nicht. Zumindest bietet sich die Möglichkeit, neue Länder kennenzulernen und die Kosten für den Aufenthalt zu sparen.
Die Welt erleben
Freiwilligenarbeit beziehungsweise Volunteering bietet jungen Menschen die Möglichkeit, die Welt mit kleinem Geldbeutel zu entdecken und auch noch etwas beizutragen. Lediglich die Anreise ist meist selbst zu bezahlen. Vor Ort bekommt man dafür nicht nur Einblicke in das Leben der Einheimischen, man selbst lebt für einen gewissen Zeitraum wie sie. In eine andere Kultur eintauchen, hautnah am Leben "der Anderen" teilnehmen und dabei noch etwas Gutes tun. Eine unbezahlbare Erfahrung, dafür aber auch unbezahlt. Bedarf an freiwilligen Helfern gibt es überall in der Welt, fündig wird man also schnell. Der Vorteil einer Organisation ist jedoch eine gründliche Vor - und Nachbereitung, die sich positiv auf das Projekt auswirkt und einem auch selbst großen Nutzen einbringen kann. Conclusio also: das Ausland lockt, mit unzähligen Möglichkeiten. Und wie man es nun auch anstellt, ob nun organisiert oder individuell, weit weg oder gleich im Nachbarland, für Geld oder einfach nur zum Geld sparen – Arbeiten im Ausland bereichert.
www.jugendinfo.at/cms/front_content.php
www.australien-ausbildung.at/arbeit-im-ausland-stellenangebot.html