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Nicht nur Klamotten
Die Nähe zur Musik und anderen Künsten ist bei Extrafein nicht nur eine geografi sche. Direkt neben dem Plattenladen Melting Point auf der Kastanienallee in Berlin lokalisiert fi ndet man hier seit 2006 Mode, wie sie anderorts in ein paar Jahren getragen wird. Musikliebhaber wie DJ Hell verbinden nicht selten den Plattenkauf mit dem Besuch bei Extrafein und auch Kunstausstellungen finden von Zeit zu Zeit im Laden statt. In Sachen Mode setzen die Betreiber Frank und Ron auf minimalistische Coolness.
Glücklich werden hier jene Käufer, die styletechnisch vorne mit dabei sein wollen und einen cleanen Look ohne Bling Bling bevorzugen, der wie eine Mischung aus Acne, Surfers To The Air und Dior Homme rüberkommt. Extrafein war der Ort, wo die engen Jeans von April 77 aus Paris vor anderen Shops in Deutschland erhältlich waren. Pionierarbeit leisteten die Jungs wie im Bilderbuche: Als die Nachfrage nach den Röhrenjeans derart groß war und massive Lieferengpässe bestanden, fuhren sie einfach selbst mit einem Lieferwagen nach Stockholm und holten im Eiltempo die nordische Styler - Ware nach Hause.
Über die Wahl der Klamotten, die Preise und viel anderes kann bei einem richtig guten Kaffee oder einem Glas Prosecco nachgedacht werden: Einkaufsklima mit Wohlfühlfaktor und gutes Service für jedermann, wobei das Schicki - Micki - Gehabe ausbleibt. In Zukunft wird sich bei Extrafein einiges ändern und vieles gleich bleiben: Am 1. Juni zieht der Laden in Richtung Berlin Mitte, wo die Nähe von Galerien zu einer spannenden Mischung aus Mode und Kunst führen soll. Gefeiert wird der Umzug mit noch geheimen Acts. Das Eintragen in den Newsletter oder ein Besuch im (Online) Shop kann auf keinen Fall schaden, um mit dabei zu sein, wenn Extrafein den nächsten Schritt tut.